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Das Dorf Sexten

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... Das Zentrum des Tales und der Gemeinde ist der Hauptort Sexten mit seinen gepflegten Wohnhäusern und den wichtigsten öffentlichen Einrichtungen. Der Ort wurde bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wegen des früheren Kirchenpatrons, dem hl. Vitus, auch St. Veit genannt.
Der Hauptplatz wird von zwei stattlichen Gebäuden, dem Gemeindehaus und dem Raika-Gebäude mit Rudolf-Stolz-Museum sowie Gasthöfen, Geschäften und dem alten Schulhaus beherrscht.
Ein wuchtiger Treppenaufgang führt zum sehenswerten Totentanz und weiter in den vorbildlich gepflegten Friedhof und zur Pfarrkirche, die den Apostelfürsten Petrus und Paulus geweiht ist.
Am östlichen Ortsende steht neben der Talstation der Helmseilbahn das Haus Sexten mit den touristischen Einrichtungen und mehreren Räumlichkeiten für die Vereine.
Nicht weit davon liegen der Weiler Waldheim mit neueren Bauten der letzten fünfzig Jahre, und die Sportanlagen wie Freibad mit Kletterwand, Tennisplätze, Minigolfanlage und Tennishalle.

Knapp zwei Kilometer vom Hauptort entfernt breitet sich das sonnige Dorf Moos aus mit dem berühmenten Blick auf die Sextener Bergsonnenuhr. Der Ortsname erinnert an das ehemals sumpfige Gelände. Wie schon im Hauptort grüßen hier den Besucher viele neue Wohnhäuser, alle wohl erhalten und im Sommer geschmückt mit Blumenkästen auf dem Balkon. Im Zentrum des Dorfes steht die im Jahre 1717 erbaute Filialkirche zum hl. Josef. ...

(aus: Holzer, Rudolf: Sexten. Vom Bergbauerndorf zur Tourismusgemeinde. Tappeiner Verl. 2000)